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SCHLÜSSELPARTNER
LANDWIRTSCHAFT
Landwirte und Agrarunternehmer sind Schlüsselakteure im AgRo4HiEnd Netzwerk, denn die gesamte Wertschöpfungskette basiert auf landwirtschaftlichen Rohstoffen, von denen ein nicht unerheblicher Teil als Nebenprodukt anfällt und somit Potenziale der Koppelnutzung bzw. Reststoffverwertung aufzeigt.
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Die Beteiligung im AgRo4HiEnd Netzwerk bietet Landwirten neue Chancen, die sich verändernden Rahmenbedingungen für sich zu nutzen. Die Landwirtschaft wird durch gesetzliche Eingriffe zunehmend vor neue Herausforderungen gestellt (z.B. Insektenschutzgesetz, Pflanzenschutzverordnung und EU-Vorschläge und deren nationale Umsetzung zur Regelung der Verteilung von der EU-Beihilfen), während die Kunden von der Industrie zunehmend mehr Nachhaltigkeit fordern.  

Die u. a. auf Grund der großen regionalen Diversität landwirtschaftlicher Bedingungen benachteiligten Mittelgebirgsregionen sind davon besonders betroffen. 

AgRo4HiEnd bietet Landwirten die Möglichkeit, sich in Wertschöpfungsketten mit ihren Erzeugnissen zu integrieren und ihre eigene Zukunft und die des Erzgebirges und Vogtlandes somit aktiv mitzugestalten. Durch AgRo4HiEnd können Landwirte weitere und alternative Einnahmequellen für sich aufbauen und ihre Wertschöpfungstiefe erhöhen.

Das möchte AgRo4HiEnd Landwirten in der Zielregion bieten: 

 

  • relevante Kompetenzen zu Anbau und Vermarktung von faserhaltigen Rohstoffpflanzen erhalten 

  • zusätzliche Vermarktung von Kulturen mit kleinem Anbauvolumen und großer Wertschöpfung als Gegenentwurf zur Massenproduktion 

  • Integration in wirtschaftlich funktionierende Lieferketten 

  • endlich mitbestimmen, wie und wo die eigenen Agrarprodukte genutzt und verarbeitet werden  

  • durch Koppelnutzung mit der Nahrungsmittelproduktion neue und zusätzliche Einnahmequellen erschließen 

  • die Wirtschaft im Erzgebirge und Vogtland stärken 

  • nicht nur auf die sich verändernde Agrarpolitik reagieren, sondern proaktiv innovative Potenziale und Lösungen mitgestalten 

  • mittelfristig unabhängiger von Dauersubventionen werden 

  • schon heute die richtigen Weichen für die nächste Generation stellen 

Interview mit
TORSTEN KRAWCZYK
Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes 
                     kann gelingen,
wie diese Beispiele aus der Landwirtschaft zeigen.
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Die Hanffaser Uckermark e.G. (www.hanffaser.de) im brandenburgischen Prenzlau organisiert sich als Genossenschaft und stellt seit über 20 Jahren Baustoffe aus Hanf her. 

Unternehmen, Kunden und Interessenten aus der Bevölkerung sowie Lieferanten aus der Landwirtschaft haben sich zusammengetan, um Hanfanbau zu betreiben und über die Fasergewinnung die Rohstoffe zu Baustoffen zu veredeln. Hanffaser Uckermark ist so erfolgreich, dass die Genossenschaft über den Aufbau eines zweiten Standortes in Deutschland nachdenkt.

Die Firma Waldland (www.waldland.at) im Österreichischen Zwettl hat sich seit 15 Jahren auf die Produktion von hochpreisigen Spezialkulturen konzentriert. Neben Mariendistel, Graumohn und Mutterkraut produziert Waldland auch Roggenpollen für die Pharmaindustrie. Das Unternehmen ist aus einer Anbaugenossenschaft von über 600 Landwirten in der ebenfalls unter Mittelgebirgslagen wirtschaftenden Landwirtschaft hervorgegangen. Nach der Entwicklung von Technologien produziert das Unternehmen heute erfolgreich. Beispielsweise wurde ein Verfahren zum Plantagenanbau von Ginkgo umgesetzt, indem Baumwollpflückmaschinen für die neue Kultur umgerüstet bzw. angepasst wurden. 

Landwirtschaftsbetriebe, die schon mitmachen
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